|
Dokumentation zur Landesfachtagung zum 13. Kinder- und Jugendhilfebericht veröffentlicht. |
|
von dem Paritätischen Schleswig-Holstein
|
|
Dienstag, 8. Juni 2010 |
|
 Foto: Paritätischer SH Die Inanspruchnahme von Hilfen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen wird stark erschwert durch die Komplexität eines hochdifferenzierten Unterstützungsystems, das für die Anspruchsberechtigten kaum zu durchschauen ist. Oft ist unklar, dass und wo es Hilfen gibt. Erschwerend wirkt, dass die Teilsysteme von Jugend-, Sozialhilfe, Schule und Gesundheitswesen oft isoliert arbeiten und wenig über einander wissen; unzweckmäßige Konkurrenzen statt Kooperation sind keine Ausnahme. Die Folge ist ein fachlich kaum begründbares Sortieren und Separieren, das insbesondere Kinder mit Behinderungen betrifft.
So lautet die Kritik der Kommission des 13. Kinder- und Jugendbericht (KJB).
Sie wurde von der Bundesregierung in ihrer Stellungnahme aufgegriffen, um unter der Zielvorstellung eines inklusiven Aufwachsensressort- und disziplinübergreifende Vernetzungen der Teilsysteme anzustoßen und als eine „große Lösung“ alle Zuständigkeiten der Kinder- und Jugendhilfe zuzuordnen.
Das wirft rechtliche, konzeptuelle und finanzielle Fragen auf. Diese werden Thema der Landesfachtagung sein, auf der die sehr weitreichenden Vorgaben und Absichtserklärungen des 13. KJB aus der Expertenperspektive der beteiligten Einrichtungen und Dienste erörtert werden sollen.
Ziel der Landesfachtagung war es insbesondere, sich über für Schleswig-Holstein zu ziehende konkrete Konsequenzen und Umsetzungsschritte in der Praxis der Hilfensysteme und Einrichtungen zu verständigen.
Die komplette Dokumentation ist auf der Homepage des Paritätischen Landesverbandes Schleswig-Holstein zu finden:
http://www.paritaet-sh.org/de/aktuelles/jugend_104742.htm
|